Der Priesterberuf in der Sackgasse? Franz Decker, Kölner Pfarrer und Caritasdirektor im Ruhestand, möchte das so nicht unterschreiben: „Ich finde, die Gemeindearbeit ist in der Sackgasse, und damit ist die Kirche in der Sackgasse.“ Nun müsse es darum gehen, über die Arbeit noch einmal so nachzudenken, „dass gewendet wird, dass man aus der Sackgasse rauskommt“.

Gemeinsam mit zehn Co-Autoren hat er im Januar dieses Jahres aus Anlass des gemeinsamen Goldenen Priesterjubiläums einen Offenen Brief über den Zustand der Kirche und des Priesterberufes geschrieben. Die elf Priester berichten über Enttäuschungen, Hoffnungen – und darüber, warum der Zölibat für sie selten eine spirituelle Quelle war. Sie blickten auf die Krise des Glaubenslebens in Deutschland und skizzieren Wegweiser in die Zukunft. Dazu zählen sie auch die Zulassung der Frauen zu den Weiheämtern, die Lo­ckerung des Zölibats und die Möglichkeit der konfessionsübergreifenden Teilnahme an Eucharistie und Abendmahl.

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Priesterberuf in der Sackgasse
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