Projektbeschrieb

  1. Einfuehrung in die Publikation
  2. Kriterien für gutes religiöses und christliches Sprechen in Gebet, Lied und Liturgie
  3. Literaturliste: Neue religiöse Sprache
  4. Literaturliste: aktive Mitgestaltung an der Weiterentwicklung dieser Liste
  5. Beispiele einzelner Texte anhand der Kriterien

Arbeitsgruppen

Fürbitten für den Bischof von Rom

Arbeitsgruppe der tagsatzung.ch „Neue religiöse Sprache“, 20. März 2013

Dieser Vorschlag für Fürbitten (Allgemeines Gebet) entstand im Rahmen der Arbeitsgruppe «Neue religiöse Sprache» des Vereins tagsatzung.ch. Er folgt den Grundsätzen des Werkstattberichts «Das Allgemeine Gebet: Für-Bitten, nicht Uns-Bitten». Die erste Beilage skizziert einen Rahmen, die zweite entwirft mögliche Ergänzungen im Sinn von Beispielen. Dokument a. Dokument b. Dokument c.

Fürbitten zur Wahl des Bischofs von Rom

Arbeitsgruppe der tagsatzung.ch „Neue religiöse Sprache“, 5. März 2013

Dieser Vorschlag für Fürbitten (Allgemeines Gebet) entstand im Rahmen der Arbeitsgruppe «Neue religiöse Sprache» des Vereins tagsatzung.ch. Er folgt den Grundsätzen des Werkstattberichts «Das Allgemeine Gebet: Für-Bitten, nicht Uns-Bitten». Die erste Beilage skizziert einen Rahmen, die zweite entwirft mögliche Ergänzungen im Sinn von Beispielen. Dokument a. Dokument b. Dokument c.

4 Gedanken zu „Neue religiöse Sprache

  • 30. Mai 2016 um 21:09
    Permalink

    Soeben zufällig auf die Kriterien für eine neue religiöse Sprache gestossen. Als Germanist, der bereits in den 70er Jahren in Luzern an Weiterbildungskursen für Theologen über das Problem Sprache und Theologie dozierte, eine Offenbarung, was da steht. Super! Jetzt müsste nur noch die klerikale Basis mitmachen und dann würde vieles (endlich) nachvollziehbar, was eigentlich gemeint ist mit urchristlichen Werten und Inhalten. Denn als Organist (auch und heute noch) verschlägt es mir zunehmend die Sprache über soviel sprachlichen Leerlauf und kaum oder gar nicht reflektiertes Sprechen und Ablesen aus den Vorlagen (Messbücher etc.)
    Punkt 7. allerdings irritiert mich etwas: Z.B. die Feststellung, dass Gott Schöpfung (von wem denn??) und Mensch …immer geliebt habe. Alles soll also Geschenk sein in unserer und des Alls Existenz. Will heissen, dass auch alle Zerstörung, alle Naturkatastrophen, Krankheiten, Brutalitäten in der Natur ein „Geschenk“ sind?? Schwer zu glauben, so wie es dasteht.
    Oder Punkt 14., wo festgestellt wird, dass Gott die Menschen liebe. Wirklich alle? Auch Hitler, Stalin, MaoTseTung, u.v.a.m..Und nur jene, die ihn suchen oder verehren. Eine gar menschliche Projektion in eine Gott-Figur! Und was ist mit den Milliarden Menschen, die nie etwas von einem christlichen Gott gehört haben, geschweige denn von einer sog. Erlösung von was auch immer.
    Ich meine, auch in diesen Kriterien für gutes religiöses Sprechen ist vor allem ein „lieber Gott“ der Ansatz und alles Böse oder Leidvolle wird einfach ausgeklammert. Gehört aber konsequenterweise auch diesem Gott angelastet. Denn wenn wir schon Ebenbilder Gottes sein sollen, dann heisst das nichts anderes, als dass Gott auch böse und lieblos, gar vernichtend ist. So wie wir auch sein können. Und da reicht die Einfügung eines Teufels (Augustinus lässt grüssen!) für das Abartige, Zerstörerische nicht oder nur wenig. Denn dieser schmälert damit die „Allmacht“ des christlichen Gottes gehörig ein. Zudem der Schöpfergott ja wohl auch u.a. für das menschliche Genom verantwortllch zeichnet und damit für a l l e s, was Menschen anrichten. Der „freie Wille“ ist nur ein schwacher Ablenker, denn auch dieser ist als Fähigkeit genauso gestaltet, wie es dieser Schöpfergott will. Also mit all seinen grausamen Möglichkeiten.

    Aber sonst eine gute Grundlage für weiteres Beten, Singen und liturgischen Gestalten! Gratuliere!

    Mit freundlichen Grüssen

    Reto Carisch, 8853 Lachen

    Antworten
    • 31. Mai 2016 um 7:26
      Permalink

      Lieber Herr Carisch

      Vielen Dank für Ihren Kommentar, der mich als Homepageverantwortlicher und Präsident des Vereins Tagsatzung.ch sehr freut. Ich habe habe ihn an die entsprechende Arbeitsgruppe weitergeleitet. Diese wird sich freuen. Ihnen einen sonnigen Gruss.

      Pace e bene

      Adrian Müller

      http://www.adrianm.ch

      Antworten
      • 19. April 2017 um 7:05
        Permalink

        Lieber Herr carisch, tief beeindruckt von ihrer Lesezuschrift in Christen der Gegenwart Nr. 15 , schreibe ich Ihnen, als Pfarrer von 90 Jahren aus Heidelberg.
        Mein bedrängendes Thema haben Sie angesprochen: Menschenbild und Gottesbild , besonders in der Liturgie. Ich frage: o Kirche wo sind wir gelandet??!!
        Haben sie Dank für Ihre Zeilen mit der Bitte: können Sie mir zum weiteren Verständnis entsprechende Hinweise geben ?
        In guter Erwartung und mit guten wünschen zum Osterfest
        Ihr Ludwig Bopp, Heidelberg ( Pfarrer i.R. Und Mitglied des Heidelberger Oratorium)

        Antworten
  • 12. April 2017 um 14:53
    Permalink

    Lieber Herr carisch, tief beeindruckt von ihrer Lesezuschrift in Christen der Gegenwart Nr. 15 , schreibe ich Ihnen, als Pfarrer von 90 Jahren aus Heidelberg.
    Mein bedrängendes Thema haben Sie angesprochen: Menschenbild und Gottesbild , besonders in der Liturgie. Ich frage: o Kirche wo sind wir gelandet??!!
    Haben sie Dank für Ihre Zeilen mit der Bitte: können Sie mir zum weiteren Verständnis entsprechende Hinweise geben ?
    In guter Erwartung und mit guten wünschen zum Osterfest
    Ihr Ludwig Bopp, Heidelberg ( Pfarrer i.R. Und Mitglied des Heidelberger Oratorium)

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