Warum der Verein Tagsatzung.ch die Petition www.Pro-Pope-Francis.com unterstützt

Stellungnahme

Wenn hochrangige Kirchenvertreter sich dezidiert und konstruktiv für die Botschaft Jesu einsetzen im Sinne der ursprünglichen Intention Jesu so unterstützen und wertschätzen die tagsatzung.ch zusammen mit anderen kirchlichen Reformbewegungen diese Schritte.

Wenn der Papst oder auch andere Kirchenvertreter unter Druck geraten, weil sie den lebensfeindlichen und die Botschaft Jesu zersetzenden Machtapparat kritisieren und umgestalten wollen, so müssen sie geschützt und in ihrem Engagement bestätigt werden, damit die lebensförderlichen und menschenfreundlichen Kräfte und Strukturen in unserer Kirche und Gesellschaft gefördert werden.

Die Angriffe auf P. Franziskus werden in unfairer Weise und auf diffamierende Art wahrgenommen sie in dieser Form aus christliche Sicht abzulehnen.

In solchen Situationen sind die christlichen Tugenden und die Werte der katholischen Soziallehre (Personalität und Würde, Subsidiarität, Solidarität, Gemeinwohl und Nachhaltigkeit) gefordert und es braucht das Zusammenstehen der aufbauenden und erneuernden Kräfte in der Kirche.

Dies nimmt die tagsatzung.ch wahr und fordern alle Katholiken und ökumenisch engagierten Christen auf, sich diesem Aufruf anzuschliessen hier geht es zur Unterschrift: www.Pro-Pope-Francis.com

Vielen Dank für die Unterstützung!

Für die Tagsatzung.ch

Bruno Strassmann, Präsident

 

Medienmitteilung der Allianz «Es reicht!» 21. November 2017

Papst Franziskus den Rücken stärken

Aufruf der Allianz „Es reicht!“ zur Unterzeichnung der Petition Pro Pope Francis

Kirchlich-reaktionäre Kreise haben sich vor einigen Wochen erneut gegen das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“ gewendet. Darin hat sich Papst Franziskus – in Übereinstimmung mit einer deutlichen Mehrheit der Bischofssynode – für eine neue Perspektive auf die kirchliche Sexual- und Ehemoral aus-gesprochen. Doch die unterlegenen Gegner führen keine inhaltliche Diskussion, sondern sie attackieren nun Papst Franziskus direkt und persönlich. Und sie scheuen sich nicht, ihm vorzuwerfen, er sei ein Häretiker. Das ist starker Tobak. Da ist eine rote Linie überschritten!

Wir befürworten, dass es auch in der Kirche eine Streitkultur geben muss, und wir alle nehmen uns das Recht heraus, auch Päpste fair zu kritisieren. Davon haben wir bei seinen Vorgängern Johannes Paul und Benedikt immer wieder Gebrauch gemacht. Auch Franziskus ist davon nicht auszunehmen, zum Beispiel wenn er jegliche Gender-Diskussion diffamiert. Doch sind wir uns auch im Klaren – und dafür dankbar –, dass Franziskus wichtige neue Ansätze verfolgt, die sich mit Forderungen decken, die wir schon seit Jahren einbringen: mehr Eigenverantwortung für Christinnen und Christen; mehr Rechte für die einzelnen Bischöfe und die regionalen Bischofskonferenzen, gleichzeitig weniger Macht für römische Kongregationen; kirchliche Dienste nach pastoralen Kriterien anstelle von legalistischem Gehabe; usw. usw. Diese neue Kultur braucht Rückenwind, so dass sie auch nach einer nächsten Papstwahl weiter geführt wird.

Es ist wichtig, dass auch die erneuernden Kräfte zusammenstehen, um die lebensförderliche und men-schenfreundliche Dynamik in Kirche und Gesellschaft zu fördern. Deshalb hat die Allianz „Es reicht!“ an ihrer kürzlichen Plenarversammlung beschlossen, die internationale Petition www.pro-pope-francis.com zu unterstützen. In dieser Allianz sind 14 reformorientierte Verbände und Gruppierungen der deutschen Schweiz zusammengeschlossen sind (vgl. https://allianzesreicht.wordpress.com/). Diese Petition will Franziskus den Rücken stärken und sie will das Feld – und die mediale Aufmerksam-keit – nicht den reaktionären Kreisen überlassen. Darum ruft die Allianz „Es reicht!“ dazu auf, die Petition „Pro Pope Francis“ zu unterzeichnen.

21. November 2017

Rückfragen an Andreas Heggli | andheg@gmx.ch | Telefon 041 370 39 71 für das Koordinationsteam der Allianz „Es reicht!“

 

Stellungnahme des Vereinspräsidenten Strassmann